08.04.2026

Die Kapitalmärkte bleiben von hoher Unsicherheit geprägt: geopolitische Spannungen, volatile Zinsentwicklungen und konjunkturelle Risiken fordern Anleger wie Vermögensverwalter gleichermaßen heraus. In diesem Umfeld rückt eine Kennzahl besonders in den Fokus: der maximale Verlust, den ein Portfolio in Stressphasen erleidet. Genau hier setzt ein aktiv gemanagter Multi-Asset-Ansatz an, der sich im aktuellen Ranking der Wirtschaftswoche über drei Jahre hinweg den ersten Platz in der Kategorie „dynamisch“ sichern konnte.

Harte Kriterien

Ausschlaggebend für diese Platzierung war dabei nicht allein die erzielte Wertentwicklung von 41,6 Prozent über drei Jahre, sondern insbesondere die Fähigkeit, Verluste in turbulenten Marktphasen konsequent zu begrenzen. In die Bewertung flossen neben der Rendite ausdrücklich auch Risikokennzahlen wie maximaler Drawdown und Schwankungsintensität ein – Faktoren, die die Stabilität eines Portfolios unter realen Marktbedingungen widerspiegeln.

Erfolgreiche Anlagestrategie seit 2007

Der zugrunde liegende Investmentansatz kombiniert eine taktische Steuerung der Asset Allocation mit einer selektiven Titelauswahl im Anleihesegment. Über liquide Instrumente wie Indexfutures kann das Portfolio kurzfristig an veränderte Marktbedingungen angepasst werden, während Unternehmensanleihen als stabile Ertragskomponente dienen. Diese Struktur ermöglicht es, Marktchancen zu nutzen und gleichzeitig Risiken aktiv zu kontrollieren.

Foto des Fondsmanagers

„Die Stärke des Fonds liegt in der flexiblen Anpassung an Marktveränderungen, gepaart mit einem disziplinierten Bottom-up-Ansatz bei der Auswahl von Unternehmensanleihen.“

Dr. Norbert Hagen, Vorstandssprecher, ICM InvestmentBank AG

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die konsequente Nutzung von Flexibilität. Während viele Strategien in Stressphasen zu spät reagieren, erlaubt der hier verfolgte Ansatz eine schnelle Reduktion von Risikopositionen. Gleichzeitig wird Liquidität gezielt eingesetzt, um Opportunitäten im Markt für Unternehmensanleihen wahrzunehmen – einem Segment, das häufig durch Ineffizienzen geprägt ist.

Foto des Fondsmanagers

„Die Kombination aus taktischer Top-down-Asset-Allocation und langfristig orientierter Unternehmensanleihenselektion ermöglicht es, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren und zugleich die langfristigen Ziele im Blick zu behalten.“

Dr. Norbert Hagen

Fazit

Die Auszeichnung durch die Wirtschaftswoche unterstreicht damit vor allem die risikoadjustierte Stärke des Ansatzes. Denn entscheidend ist nicht nur, wie viel Rendite erzielt wird, sondern wie diese im Verhältnis zum eingegangenen Risiko steht. Portfolios, die starke Schwankungen vermeiden und Verluste begrenzen, verfügen über einen strukturellen Vorteil im langfristigen Vermögensaufbau.

Diese Eigenschaften sind typisch für aktiv gemanagte Boutique-Strategien. Sie profitieren von kurzen Entscheidungswegen, hoher Flexibilität und einer klaren Ausrichtung auf das Chance-Risiko-Profil. Gerade in einem Umfeld zunehmender Unsicherheit gewinnen solche Ansätze an Bedeutung, da sie nicht an starre Benchmarks gebunden sind und Risiken aktiv steuern können.

 


Fonds: Leonardo UI – DE000A0MYG12
Gesellschaft: ICM InvestmentBank AG


zur Boutique zur Newsübersicht