19.02.2026

Aktives Management reduziert Verluste im ETF-Vergleich

Direkter Performancevergleich zeigt Vorteile bei Drawdown und Risikosteuerung

Die vergangenen zwölf Monate haben Cybersecurity-Investments vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Hohe Volatilität, sektorale Rotationen und geopolitische Unsicherheiten führten zu deutlichen Kursausschlägen. Ein aktueller Vergleich zwischen thematischen Cybersecurity-ETFs und aktiv gemanagten Strategien zeigt dabei signifikante Unterschiede im Risikoprofil.

 

 

Demnach verzeichneten Cybersecurity-ETFs im Betrachtungszeitraum überwiegend zweistellige Verluste. Als indexbasierte Produkte folgten sie der Marktentwicklung weitgehend mechanisch und boten nur begrenzte Flexibilität bei schnellen Trendwechseln. Demgegenüber wiesen aktiv gemanagte Cybersecurity-Fonds zum Teil deutlich geringere Drawdowns auf.

Besonders auffällig: Innerhalb des Vergleichsfeldes verzeichnete der betrachtete Cybersecurity-Leaders-Ansatz den geringsten Verlust. Damit bestätigt sich, dass ein selektiver, aktiv gesteuerter Investmentprozess in einem spezialisierten Technologiesegment einen messbaren Unterschied machen kann.

Selektion statt Indexgewichtung

Der Unterschied liegt weniger im Markttiming als in der Titelauswahl und Gewichtung.

„In volatilen Marktphasen entscheidet nicht die reine Themenallokation, sondern die Qualität der Einzeltitel.“

Dirk Althaus, ICM InvestmentBank AG

Während ETFs bestehende Indexstrukturen replizieren, können aktive Strategien Geschäftsmodelle, Bilanzqualität und Wettbewerbsposition differenziert analysieren und Positionen entsprechend anpassen. Gerade in einem innovationsgetriebenen Sektor wie Cybersecurity, in dem technologische Disruption und regulatorische Impulse regelmäßig neue Gewinner und Verlierer hervorbringen, ist diese Flexibilität von zentraler Bedeutung.

Risikomanagement als entscheidender Faktor

Die aktuelle Auswertung kommt zu einem klaren Fazit: In volatilen Marktphasen kann aktives Management im Cybersecurity-Sektor einen echten Unterschied machen – nicht durch spekulatives Market Timing, sondern durch disziplinierte Selektion, gezielte Gewichtung und konsequente Risikokontrolle.

„Unser Ansatz zielt darauf ab, Verluste zu begrenzen und Kapital in schwierigen Marktphasen zu schützen.“

Dirk Althaus, ICM InvestmentBank AG

Die Gegenüberstellung unterstreicht damit ein zentrales Merkmal aktiv gemanagter Boutique-Strategien: die Fähigkeit, unabhängig von Indexvorgaben zu agieren und Portfolioanpassungen zeitnah umzusetzen. Gerade in Nischenmärkten spielen spezifische Branchenkenntnisse eine große Rolle und können den Unterschied machen. Für professionelle Investoren, die im Cybersecurity-Segment engagiert sind oder Engagements prüfen, rückt damit die Frage nach der Struktur des Investmentvehikels stärker in den Fokus.

Weitere Infos zu Cybersecurity News: https://cybersecurityleaders.de


Fonds: Cybersecurity Leaders * ISIN DE000A3D0588
Gesellschaft: ICM InvestmentBank AG


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