04.02.2021

An Kryptowährungen scheiden sich seit Jahren die Geister: Übertriebener Hype oder in Zukunft nicht mehr wegzudenken?
Ein genauer Blick auf dieses Segment lohnt sich:

Die Hauptwährung Bitcoin vereint für strategische Kapitalanleger mehrere Vorteile auf sich: Die Anzahl der Bitcoins unterliegt einer absoluten Begrenzung auf 21 Millionen Coins, von denen bereits 18,6 Millionen Coins geschürft sind. Bitcoins sind somit im Gegensatz zu Papier- und Notenbankgeld nicht beliebig vermehrbar, bieten also einen Schutz vor Inflation. Ein begrenztes Angebot stößt auf zunehmend größere Nachfrage und hat entsprechend steigende Preise zur Folge. Entscheidend ist, dass die immense Nachfrage im Gegensatz zu früheren Jahren inzwischen weniger spekulativen Charakter hat sondern für die großen Player im Bereich der digitalen Zahlungsabwickler von strategischer Bedeutung sein kann.

So beschreibt z.B. Jochen Siegert, Experte für digitale Transformation, welche enormen Vorteile Paypal sowohl auf der Kosten- als auch auf der Ertragsseite dadurch generiert, dass zur Abwicklung der Zahlungen bei Paypal zukünftig Bitcoins akzeptiert werden.

Zum Einen werden die Kosten dadurch gesenkt, dass bei Bezahlprozessen die vergleichsweise hohen Kosten einer Kreditkartentransaktion entfallen. Erträge werden wiederum dadurch generiert, dass Paypal für den Kauf der Bitcoins über die Paypal-Plattform vom Kunden eine Gebühr verlangen wird. Nicht zuletzt ist davon auszugehen, dass Bitcoin-Guthaben der Kunden länger im Paypal-Ökosystem verbleiben werden als Euro oder Dollar, die der Kunde schnell und gebührenfrei auf sein Bankkonto übertragen lassen kann. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Finanzdienstleistungs- und Mobile Payment-Unternehmen Square von CEO und Twitter-Mitgründer Jack Dorsey, deren Cash App inzwischen ebenfalls Bitcoin-Käufe ermöglicht.

Die immer größere Akzeptanz des Bitcoins wird in Verbindung mit den strategischen Vorteilen, die Zahlungsabwickler hierdurch generieren können, nach Ansicht der SIGAVEST Vermögensverwaltung auch in diesem Jahr für weiter steigende Kurse sorgen. Der hohen Volatilität der Kryptowährung müsse man sich dennoch genauso bewusst sein wie der Risiken, die beispielsweise durch Regulierungsversuche wie unlängst in Indien entstehen können.

Im SIGAVEST Vermögensverwaltungsfonds sind die Berliner Anlageexperten bereits seit 2018 über ein Vontobel-Zertifikat im Bitcoin investiert. Die aktuelle Gewichtung liegt bei knapp 5%.


Fonds: SIGAVEST Vermögensverwaltungsfonds UI – ISIN DE000A0MZ317 (R) / DE000A2H7NK2 (I)

Gesellschaft: SIGAVEST Vermögensverwaltung GmbH


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