31.08.2020

Die mit Unternehmensanleihen zu erzielenden Renditen mögen aktuell attraktiv aussehen. Allerdings darf nicht übersehen werden, dass sich viele Unternehmen gerade in den vergangenen Monaten deutlich stärker verschuldet haben und parallel dazu ihre Erträge zum Teil dramatisch eingebrochen sind.

Derzeit werden die finanziellen Probleme vieler Unternehmen noch durch die massiven staatlichen Stützungsmaßnahmen abgemildert und überdeckt. So hat die Regierung zum Beispiel vor wenigen Tagen die zunächst bis Ende September 2020 befristete Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum Jahresende verlängert. Die dadurch entstehenden “Zombie Unternehmen” werden zum Problem gesunder Unternehmen, nicht zuletzt weil sie im angespannten deutschen Fachkräftemarkt dringend benötigte Ressourcen binden.

Das hilft natürlich nur vorübergehend und so droht nach dem Auslaufen dieser Maßnahmen eine Vielzahl an Insolvenzen. Einen Anhaltspunkt für die vom Kapitalmarkt erwartete Konkurswelle bieten die impliziten Ausfallraten von Unternehmensanleihen, die sich aufgrund der weiterhin nicht bewältigten Pandemie zwar nicht mehr nahe dem Höchststand, aber dennoch mehr als 50% über dem Stand zu Jahresbeginn befinden.

Insofern ist die Zurückhaltung vieler Anleger, auf Unternehmensanleihen zu setzen, durchaus verständlich, zumal wenn bei geringeren Anlagebeträgen keine Diversifikation und Risikostreuung möglich ist, sowie die erwarteten Rückholquoten (Recovery Rates) deutlich unter denen von “senior secured loans” (besicherten Unternehmenskrediten) zu erwarten sind. Sinnvoll ist es, heute auf eine Vielzahl von hochrangigen Unternehmensfinanzierungen (Unternehmenskredite) zu setzen und dabei das Risiko weitgehend anderen Anlegern zu überlassen.

Diese Möglichkeit besteht über das Investment in Collateralized Loan Obligations (CLOs).

Hier gibt es mehrstufige Sicherungsmechanismen, die dazu  geführt haben, dass es bisher noch keinerlei Verluste von CLO-Investmentgrade Papieren gegeben hat – und das seit mehr als 20 Jahren.

Die Vorteile von CLO-Fonds in Kurzfassung:

  • Bündelung von besicherten Unternehmenskrediten
  • Bewährte Sicherungsmechanismen (Tranchierung, Wasserfallprinzip, Übersicherung)
  • Breite Diversifikation zur Risikominderung
  • Investitionsmöglichkeit auch bei geringen Anlagebeträgen
  • Professioneller Selektionsprozeß, beständiges Monitoring
  • Nutzung von Marktchancen durch aktives Portfoliomanagement

Fazit: wer auf von Profis gemanagte CLOs setzt, kann die auch im aktuellen Marktumfeld attraktiven Verzinsungen nutzen, ohne große Risiken eingehen zu müssen.

 

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