27.07.2021

Jetzt ist es raus: Nachdem immer mehr Banken in Deutschland für höhere Beträge auf Giro- und Tagesgeldkonten Strafzinsen – beschwichtigend „Verwahrentgelt“ genannt – erheben, greifen erste Institute bereits auf Sparkonten zu. Der Protest der Verbraucherschützer ließ nicht lange auf sich warten. Sie halten Minuszinsen auf Sparanlagen für unzulässig und wollen dagegen auch juristisch vorgehen.

Räumte die Commerzbank Neukunden dabei bislang einen Freibetrag von 100.000 Euro ein, halbiert sie diesen jetzt auf 50.000 Euro. Ähnliches zeichnet sich bei der Targobank ab, die oberhalb einer Gesamtsumme von 50.000 Euro auf Spar- und Tagesgeld eine monatliche Gebühr verlangt, die in Stufen steigt. Nach unten hin sind da kaum noch Grenzen gesetzt.

Denn die Entwicklung dürfte sich für Anleger weiter verschärfen. Bereits 370 Institute berechnen Minuszinsen auf Giro- und Tagesgeldkonten. Zahlreiche Banken bieten Neukunden gar keine Sparkonten mehr an. Das sind verheerende Tendenzen, die auf die Dauer das Vertrauen in unser Finanzsystem massiv gefährden können.

Privatkunden und Vorsorgesparer geraten vor diesem Hintergrund besonders in die Bredouille. Strafzinsen und anziehende Inflationsraten zehren an ihrem Vermögen. Bis zum Jahresende erwartet Bundesbankpräsident Weidmann nach einem gerade in der F.A.Z. veröffentlichten Interview für Deutschland einen Anstieg der Rate bis auf 5 Prozent, hält dies allerdings für eine nur vorübergehende Entwicklung. Ähnlich der Tenor in den USA, wo die Inflationsrate im Juni bei 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat lag, die Fed-Chef Powell aber von einer stärkeren Abschwächung ab 2022 ausgeht. Doch was, wenn beide sich täuschen?

Die Auswirkungen der Entwicklung sind für alle Anleger herausfordernd. Bereits bei einer unterstellten durchschnittlichen Inflationsrate von jährlich 2 Prozent und einem Verwahrentgelt von 0,7 Prozent bleiben nach 10 Jahren von 10.000 Euro – in Kaufkraft gerechnet – nur 7.600 Euro übrig! Das müsste eigentlich verhindert werden. Aber wie soll man unter diesen Bedingungen mit sicherheitsorientierten Zinsanlagen langfristig überhaupt noch Vermögen aufbauen, es ausbauen und erhalten?

Doch während eine Lösung dieses Problems für Privatanleger besonders schwer ist, bieten sich für Profis im Fondsbereich attraktive Anlagelösungen mit überschaubarem Risiko an: Immer mehr Mitarbeiter von Sparkassen, Banken und Finanzvertrieben sind die Strafzins-Diskussionen mit ihren Kunden leid und nutzen professionell gemanagte Investmentfonds.

Einer der interessantesten Angebote in diesem Bereich ist der inzwischen auf 170 Millionen Euro stark angewachsene Rücklagenfonds der BPM – Berlin Portfolio Management GmbH.

Der Rücklagenfonds der BPM investiert in internationale, kurzlaufende Anleihen mit einer Laufzeit von maximal 5 Jahrenaus dem Investment Grade-Bereich. Zins- und mögliche Wechselkursschwankungen werden durch Sicherungsgeschäfte weitestgehend abgesichert. Ein wirklich globales Investmentuniversum hilft dabei, der Enge des überkauften europäischen Anleihemarktes zu entkommen. Die erklärten Ziele sind, den Interbanken-Zinssatz (3-M-EURIBOR) um 1 Prozent nach Kosten zu übertreffen und eine Volatilität von max. 2 Prozent nicht zu überschreiten. Dabei wird der Fonds der als besonders sicher geltenden und daher eher seltenen Risikoklasse SRRI 2 zugeordnet.

 

Entwicklung des BPM-Rücklagenfonds seit Bestehen

 

Der Chartvergleich zeigt, dass der Fonds seit der Auflage Anfang 2013 den mit seiner Strategie verbundenen Vorgaben und Erwartungen überzeugend erfüllt hat. Mit zahlreichen  Auszeichnungen und den einmal jährlich vorgenommenen Ausschüttungen passt er in viele Depots – auch und gerade als attraktiver Geldparkplatz im derzeitigen Null- und Negativzinsumfeld.


Fonds: Rücklagenfonds – ISIN DE000A1J67R2 (I) / DE000A1JRP89 (R) / DE000A2JF832 (I – USD)
Gesellschaft: BPM – Berlin Portfolio Management GmbH


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